Holzhaus ist nicht gleich Holzhaus.
Bei unseren Projekten arbeiten wir vor allem mit Holzrahmenbau und – wo es sinnvoll ist – mit Brettsperrholz, oft auch CLT genannt.
Die Frage ist für uns dabei nicht: Was ist die bessere Bauweise? Sondern eher: Was passt für dieses Gebäude am besten?
Der Holzrahmenbau
Beim Holzrahmenbau besteht die tragende Wand aus einer Holzkonstruktion, deren Zwischenräume gleichzeitig für die Dämmung genutzt werden.
Das ist eine sehr effiziente Bauweise. Tragwerk und Dämmung liegen praktisch in einer Ebene und dadurch bekommen wir leistungsfähige Wände, ohne unnötig dick bauen zu müssen.
Gerade für Einfamilienhäuser, Anbauten und Aufstockungen ist der Holzrahmenbau deshalb für uns häufig die erste Wahl.
Außerdem lässt sich sehr viel bereits in unserer Werkstatt vorbereiten: Dämmung, Beplankung, teilweise Fenster und je nach Projekt sogar Teile der Fassade.

Brettsperrholz
Brettsperrholz funktioniert anders. Hier bilden mehrere kreuzweise verleimte Holzlagen eine massive Platte.
Diese Platten können als Wände, Decken oder Dachelemente eingesetzt werden und haben eine hohe Tragfähigkeit und Steifigkeit.
Das ist zum Beispiel interessant bei größeren Spannweiten, bei Decken, Treppenhäusern oder wenn eine massive Holzoberfläche später sichtbar bleiben soll.
Allerdings bedeutet „massiv aus Holz“ nicht automatisch, dass es für jedes Gebäude die bessere Lösung ist.
Auch eine Brettsperrholzwand braucht einen vernünftigen Aufbau für Dämmung, Fassade, Schallschutz und Feuchteschutz.

Wir mischen auch Bauweisen
In vielen Fällen ist die Kombination am sinnvollsten.
Außenwände können zum Beispiel als Holzrahmenbau ausgeführt werden, während eine Decke aus Brettsperrholz hergestellt wird.
Warum sollte man sich auf ein System festlegen, wenn verschiedene Bauweisen unterschiedliche Stärken haben?
Genau so gehen wir an solche Projekte heran.
Nicht möglichst viel Holz verbauen, sondern Holz an der richtigen Stelle einsetzen.



