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Holzhaus bauen

Was kostet ein Holzhaus?

Hecker Redaktion · 25.08.2026 · 2 Min. Lesezeit

„Was kostet bei euch ein Holzhaus?“ – die Frage kommt eigentlich bei fast jedem ersten Gespräch.

Und natürlich möchte man als Bauherr früh wissen, ob die eigenen Vorstellungen und das Budget überhaupt zusammenpassen. Einen festen Quadratmeterpreis gibt es trotzdem nicht. Dafür unterscheiden sich die Häuser einfach zu sehr.

Als erste Orientierung kann man bei einem individuell geplanten und vernünftig ausgestatteten Holzhaus heute grob mit 3.000 bis 4.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche für das Gebäude rechnen. Je nach Architektur und Ausstattung kann es darunter, aber natürlich auch deutlich darüber liegen.

Was macht ein Haus teuer?

Nicht unbedingt die Bauweise entscheidet über den Preis. Viel wichtiger sind Grundriss, Gebäudeform und Ausstattung.

Ein kompakter Baukörper mit einem einfachen Dach lässt sich wirtschaftlicher bauen als ein Haus mit vielen Vor- und Rücksprüngen, großen Glasflächen, besonderen Dachformen und vielen Sonderdetails.

Auch bei Fenstern, Haustechnik, Fassaden und Innenausbau liegen schnell große Unterschiede.

Ein Haus mit 160 m² Wohnfläche kann deshalb preislich ganz anders aussehen als ein anderes Haus mit ebenfalls 160 m².

Holzfassade mit großem Fenster und überdachter Terrasse an einem Neubau in Holzbauweise

Früh übers Budget sprechen

Mir ist deshalb wichtig, dass wir möglichst früh auch über Geld sprechen.

Ich halte nichts davon, monatelang ein Haus bis ins letzte Detail zu planen und am Ende festzustellen, dass das Ganze 150.000 Euro über dem vorhandenen Budget liegt.

Wenn wir früh wissen, was möglich ist, können wir auch früh überlegen: Wo lohnt sich eine Investition? Wo kann man vereinfachen? Und welche Dinge können vielleicht später noch ergänzt werden?

Für mich sollte das Geld zuerst in die Dinge fließen, die man später nicht mehr ohne Weiteres ändern kann: eine gute Konstruktion, eine ordentliche Gebäudehülle, vernünftige Fenster und saubere Details.

Eine Küche kann man später noch einmal austauschen. Einen schlecht geplanten Wandaufbau eher nicht.

Neubau in Holzbauweise mit vertikaler Holzfassade und überdachter Terrasse am Hang

Was kommt noch dazu?

Neben dem eigentlichen Haus gibt es natürlich noch weitere Kosten, zum Beispiel für Grundstück, Planung, Statik, Erdarbeiten, Hausanschlüsse oder Außenanlagen.

Genau deshalb schauen wir lieber auf das ganze Projekt als nur auf einen Preis pro Quadratmeter.

Für eine erste Einschätzung brauchen wir übrigens noch keine fertige Planung. Ein erster Entwurf, Grundrisse und ein paar Angaben zur gewünschten Ausstattung reichen meist aus, um zu sagen, ob das Projekt grundsätzlich in die richtige Richtung geht.

Lieber am Anfang offen über das Budget sprechen als später über ein Haus, das so nicht gebaut werden kann.

Hecker Redaktion
Unser Team für Holzbau, Sanierung und individuelle Wohnkonzepte.
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