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Sanieren mit Holz

Hecker Redaktion · 07.08.2026 · 2 Min. Lesezeit

Nicht jedes ältere Gebäude muss abgerissen und neu gebaut werden.

Oft ist die vorhandene Substanz gut und es lohnt sich, ein Haus weiterzuentwickeln.

Dabei versuchen wir zuerst herauszufinden, was wirklich notwendig ist.

Erst einmal schauen, was da ist

Bei einem Altbau wissen wir nicht immer sofort, was uns erwartet.

Pläne stimmen nicht immer mit der Realität überein und manches sieht man erst, wenn ein Bauteil geöffnet wird.

Deshalb gehört bei einer Sanierung für mich immer dazu, das Gebäude zunächst zu verstehen.

Wie sieht das Tragwerk aus? Gibt es Schäden? Wie ist das Dach aufgebaut? Wo entstehen Wärmeverluste? Und welche vorhandenen Bauteile können wir vernünftig erhalten?

Nicht alles Alte ist schlecht und nicht alles muss automatisch raus.

Denkmalsanierung in Hermesdorf: historischer Hof nach der Sanierung

Energetische Sanierung funktioniert nur als Ganzes

Bei einer energetischen Sanierung reicht es nicht, einfach möglichst viel Dämmstoff irgendwo einzubauen.

Fenster, Dach, Wand, Luftdichtheit und Haustechnik beeinflussen sich gegenseitig.

Gerade bei solchen Projekten arbeiten wir gerne mit Holzfaserdämmstoffen, Zellulose oder auch Mineralwolle – je nachdem, was für die Konstruktion passt.

Holz eignet sich außerdem sehr gut, um unebene Bestandsfassaden auszugleichen oder zusätzliche Dämmebenen aufzubauen.

Denkmalsanierung in Hermesdorf: Wohnhaus und Nebengebäude nach der Sanierung

Erhalten, was gut ist

Das ist eigentlich unser Grundgedanke bei einer Sanierung:

Erhalten, was gut ist. Verbessern, was notwendig ist. Und neu bauen, wo es wirklich Sinn macht.

Manchmal gehört dazu auch ein neuer Anbau, eine Aufstockung oder eine komplett neue Fassade.

Dann wird aus einer Sanierung schnell eine Weiterentwicklung des gesamten Hauses.

Und manchmal erkennt man am Ende kaum noch, dass darunter ein deutlich älteres Gebäude steckt.

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